Navigationssysteme waren bis vor kurzem noch ein Luxusartikel. Seit dem letzten Jahr aber gehören Navigationssysteme zum guten Ton. Nicht zu letzt die Einbindung von Navigationssystemen in Mobiltelefone machte aus dem High-Tech-Produkt einen Konsumartikel.
Wer Autofahrer ist und eine fremde Stadt bereiste hat sie kennengelernt, die nette Stimme aus dem kleinen Plastikkasten: „Demnächst bitte Rechts abbiegen. In 10 Metern Rechts abbiegen. Jetzt bitte rechts abbiegen.“ Mancherorts wird man dank Navi durch kleine Feldwege und Vorstadtstrassen geführt, die man ansonsten nie befahren hätte. Und das beste daran ist, hat man sich dennoch mal verfahren, wird sofort die nächste Korrektur angegeben. Kartenlesen wurde automatisiert; man kann sich nicht mehr verfahren. Man hat gewissermaßen eine „Ankommensgarantie“. Doch oh Jammer, wenn man sich blind der elektronischen Lady anvertraute und plötzlich die Batterie zu Ende geht. Noch tragischer ist es, wenn das Gerät einen Defekt davonträgt, z.B. bei Marken wie Becker oder Blaupunkt.
Eine klassische Schwachstelle ist das CD- / DVD-Laufwerk. Navigationsgeräte, wie Navigon, TomTom, Medion, Falk und andere haben da schon bessere Karten - die SD-Karten. Solid-State, ein „fester Zustand“ sorgt hier für Zuverlässigkeit. Lediglich elektronisch werden die Daten gespeichert. Keine beweglichen Teile können durch die Vibration und die Erschütterungen im Fahrzeug beeinträchtigt werden. In neueren Automobilen können die Daten auch auf die kleinen Karten gespeichert werden. Ein zusätzlicher Nutzen ist der geringere Energieverbrauch und die Baugröße. Mittlerweile gibt es die 4GB-Karten. Da kann eine CD nicht mehr mithalten. Selbst eine DVD ist gerade 4GB stark. Die nächsten Generationen der SD-Karten kommen dann mit 16 bis 32 GB Speicher daher. Das ist das ‚logische‘ Ende der mechanischen Datenfrisbees.
Hoch lebe die Navi: Dank der Navigationssysteme gibt es nun die Stauumfahrung. Weniger Menschen verfahren sich und verbraten sinnlos Zeit und Sprit in der Stadt. Dank der großen Verbreitung von Navigationssystemen hat die Umwelt profitiert: Weniger Blech auf der Straße, weniger sinnlos verbrannter Sprit. Ein weiterer Vorteil ist die „Zeitabschätzung“ der Navigation. Ist man dienstlich unterwegs, kann man am Telefon nun leichen Gewissens sagen: Ich bin voraussichtlich um 17:30 da, wenn kein Stau dazwischen kommt - Navi sei Dank.
Bildquelle: Rickimauto Elektronik GmbH, Navi- und Displayreparaturen

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