Carfuture - Die Zukunft des Automobils

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Intel arbeitet mit Softwarefirma an Infotainmentsystem für Autos

Mai 27th, 2008 · 1 Kommentar

Intel sollte heutzutage namentlich jedem ein Begriff sein. Vor einigen Jahren baute Apple die Prozessoren von Intel in die aktuellen Computer ein. In den PC’s, die zu Hause unter dem Tisch stehen findet man entweder AMD oder Intel. Längst haben mobile Geräte die Herzen der Konsumenten erreicht und man spricht bereits vom Evernet statt Internet. Das Internet ist dank Handys und PDAs mobil einsehbar. Nun möchte der renomierte Hersteller von Computerprozessoren das bekannteste mobile Entertainmentgerät erobern: Unser Auto.

Intel Prozessoren auf der Autobahn

Intels LPIA - Prozessoren (Low Power Intel Architektur) Prozessoren werden in Autos zukünftig ihre Rechenleistung bereitstellen. Gemeinsam mit Harman/Becker präsentiert Intel das Car Infotainment System Harman Power Connect (HPC). Der Autofahrer profitiert von standardbasierter Hard- und Software, die flexibel ist und alle Arten digitaler Medien und künftige Standards unterstützt. Das Car Infotainment System HPC soll ab dem Jahr 2010 zu bestellen sein.

“Wind River Linux Platform for Infotainment” - Betriebssystem für Autos

Die Firma Wind River entwickelt derzeit ein Infotainment-System für Autos. Das System basiert auf dem bekannten freien Betriebssystem Linux. Die technische Seite wird von Intel gefertigt. Zusätzlich wird Software anderer Anbieter eingesetzt (Nuance, Parrot, Corel). Die Geräte unterstützen dann Spracherkennung, Bluetooth und anderes.

Das System trägt den Namen “Wind River Linux Platform for Infotainment” und soll mit den von Intel entwickelnten Atom-Prozessoren arbeiten, die sehr stromsparend sind. Im Herbst 2008 soll das System fertiggestellt sein. Diese linux-Variante soll mit anderen Geräten kommunizieren können, sowie 3D-Grafiken für Assistenzsysteme darstellen können (z.B. Navi, 3D-Grafiken, Kammeras, etc.)

Radmap der Entwicklung

Im Vordergrund stehen die Ansprüche eines Automobils; Das System soll schnell starten und dabei wenig Energie verbrauchen. Der in Automobilen mittlerweile standardmäßige CAN-Bus, der auch Tachometer und Steuergeräte miteinander verbindet, soll zum Sprachrepertoire des Gerätes gehören. Wenn Intel und Wind River im Herbst einen erfolgreichen Start haben, können wir wohl vom ersten Open-Source-Betriebssystem für Automobile sprechen.

Das Betriebssystem Linux ist dadurch bekannt geworden, dass viele verschiedene Menschen weltweit daran programmiert haben. Der gesammte Programmtext liegt im internet frei, so dass jeder, der Programmieren kann selbst daran weiterentwickeln kann. Es ist denkbar, dass es demnächst freie Programmierer gibt, die für die “Wind River Linux Platform for Infotainment” entwickeln. Dies würde die KFZ-Tuningszene maßgeblich verändern. Nähere Details über das System können unter folgendem Link eingesehen werden: Projektseite

Quellen: Pressearchiv Intel 2008, Pressebereich Wind River, Detroid, 20.5.2008

Tags: Allgemein

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Digital Tools // Jun 1, 2008 at 16:17

    Ich kann es mir gerade nur schwer vorstellen. Gibt es dann modulare Schnittstellen?

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