Sony hat vor wenigen Tagen eine funktionierende Mini-Methanol-Brennstoffzelle vorgestellt.
Bereits im Jahr 2009 könnte Toshiba Gadgets auf den Markt bringen, die mit Brennstoffzelle statt mit Batterie gespeist werden - Sony hat bereits eine solche Zelle. Ihr Vorteil: 10fache Energiedichte.
Vorteile gegenüber dem Akku ist neben der zehnfachen Energiedichte der DMFC genannten Methanol-Brennstoffzelle der Umstand, dass Geräte wie Handys oder Notebooks nicht mehr stundenlang am Stromnetz aufgeladen, sondern in Sekunden frisch befüllt werden können.
Die Computerindustrie ist lange nicht mehr nur “Computerhersteller”. Die Firma Teslamotors baut ein Fahrzeug das ausschließlich mit Batterien betankt wird. Ein sogenannter Relaktanzmotor treibt das Fahrzeug. Die Beschleunigungswerte sind herausragend, die Fahrleistung ist mit einem herkömmlichen PKW vergleichbar. Möglich machte es die Akkutechnologie, die wir von mobilen Computern kennen.
Brennstoffzellen dieser Größenordnungen und mit solcher Energiedichte könnten ebenfalls in Elektroautos verbaut werden. Der Kunde hätte dann die Wahl ob er mit Strom oder Methan fahren will. Dem Fahrzeug ist es egal - am Ende kommt Strom raus.
Bild: TechOn
via: http://neuerdings.com

1 Antwort bis jetzt ↓
1 Rainer // Mai 26, 2008 at 12:20
Die 10fache Energiedichte von Methanol im vergleich zum Akku klingt zwar gut, man darf aber nicht vergessen, dass der Wirkungsgrad
über die Methanolproduktion und wieder zurück über die Brennstoffzelle zum Strom, um ein vielfaches schlechter ist, als die Speicherung der Energie in einem Akku. Aber als zusätzliche Stromquelle neben dem Akku, um im Bedarfsfall die Reichweite eines Elektrofahrzeuges zu erhöhen, ist die Brennstoffzelle gut vorstellbar.
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